Men in Grün – Laurenz Maria Moser V. und Leo Mauer

Die Farben Österreichs sind Rot und Weiß. Oder doch eher Grün und Veltlinerweiß? Laurenz Maria Moser V. und Leo Maurer stellen neue Spielarten vor.

Wein-Adel verpflichtet. Wenn Laurenz Maria Moser V. auf seine Ahnentafel schaut, entdeckt er seinen Großvater Professor Dr. Laurenz Moser, seines Zeichens der III. und Erfinder der sogenannten "Lenz Moser Hocherziehung", welche die Weinkultivierung in ganz Europa und zum Teil auch bis in die Neue Welt beeinflusst hat.

Sich auf den Lorbeeren von Opa auszuruhen ist jedoch seine Sache nicht. Der Mann hat eine Mission: Die Rebsorte soll endlich im Konzert der weltweit bekannten Reben (, , , ) ihren verdienten Platz finden. Darum spricht der Mann auf seiner Homepage konsequent Englisch, nennt sich mit seinem Partner Dieter Hübler "The Gruner Men" und lässt sich mit grün angemaltem Gesicht ablichten.

Aber wie sagte doch der Großvater zum Enkel: "Die Kunst eines guten Grünen Veltliners besteht darin, perfekte Trauben zu kultivieren und sie nicht im Keller zu ruinieren." Enkel Laurenz gehorchte und suchte und fand im Kamptal beste Bedingungen für seinen Wein namens – das war ja klar – Friendly: Gute Granit-, Gneis- und Lössböden. Dazu kühle Winde aus der nördlich angrenzenden Region, dem rauen Waldviertel, welche die Reifeperiode verlängern. Alles absolute Wohlfühlfaktoren für den Grünen Veltliner, der seinem Namen alle Ehre macht. Wie sagte Opa immer: "Konzentrier Dich auf die wichtigen Aufgaben im Leben und erledige diese gut!"

Leo Maurer ist nicht nur im Rindchenland berühmt für seine von steinigen Böden geprägten Grünen Veltliner, deren knackige Mineralität ihresgleichen sucht. Aber wie jeder Mensch hat der engagierte Mann ein paar Ideen im Hinterkopf: "Mein Wunsch war es einmal, die Würze des Grünen Veltliners, die lebendige Frucht des und die Länge und Geschmeidigkeit des Chardonnays zu kombinieren."

Wir können vermelden: Das ist vorzüglich gelungen. Auch aufgrund eines exzellenten Altweibersommers im September/Oktober des vergangenen Jahres, der die Trauben in den Top-Lagen Reipersberg, Sängerleiten und Haidweingärten phantastisch ausreifen ließ. Bei so viel Harmonie im Weinberg fiel dem Winzer aus Röschitz im Weinviertel die Findung eines Namens ganz leicht: "Es lag schlicht auf der Hand: Dreiklang." 

Wendelin Niedlich

(WEIN NEWS September 2012)

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