Chef-Winemaker Eduardo Casademont (links)

sonst ändert sich nix…

Weingut Las Moras

Von der einzigartigen Mühe, sehr gute Weine zu finden, oder: Wie zu Rindchen kam.

"Das würd’ ich auch gern!" Immer wieder sagen das Menschen zu uns, die wir im Weinhandel tätig sind. "Den ganzen Tag Wein trinken – toller Job!" Das gibt mir die Gelegenheit, zwei Dinge richtig zu stellen: Wir verkosten täglich Wein – durchaus. Aber verkosten heißt auch wieder ausspucken. Denn mal ehrlich: Würden Sie einem betrunkenen Weinberater vertrauen? Wohl kaum. Von den Folgen für Führerschein und Gesundheit ganz zu schweigen. Und zweitens: Wie jeder tolle Job erfordert auch dieser Mühsal und Anstrengung.

Ein plastisches Beispiel: Im Jahre des Herrn 2005 lautete mein Auftrag auf der Messe Pro-Wein in Düsseldorf: Schau mal, was Argentinien zu bieten hat. Gefühlte 38 Weingüter mit je mindestens 6 Weinen boten auf dem Gemeinschaftstand ihre Ware feil. Das bedeutet 228 Mal verkosten, ausspucken, bewerten, Verkostungsnotizen machen, Preise erfragen. Die Breite der Ergebnisse ist unfassbar: Die einen boten ordentliche Qualitäten, riefen aber Preise auf, die höchstens dazu dienen konnten, das 24-Zimmer-Herrenhaus zu renovieren und anschließend die bereits umfangreiche Sportwagensammlung um zwei, drei Jaguar E zu erweitern. Am anderen Ende der Skala lauerten Produzenten, die offensichtlich wenig Sorgfalt bei der Produktion ihres dumpf schmeckenden Gebräus verwandten. Sehr frustig! Der Tag neigte sich bedenklich dem Ende zu, doch am vorletzten Stand geschah das Wunder: bei den Weinnotizen nur ausgefüllte Ausrufezeichen – das ist die höchste Auszeichnung, die in meinem Proben-Büchlein vergeben wird! Und Preise, die Normalsterblichen nicht die Zornesröte ins Gesicht treiben. Das Weingut Las Moras überzeugte auf ganzer Linie – es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Warum erzähle ich das alles: Manche Menschen können ihre Füße nicht still halten. Las Moras hat alles geändert: Flaschen, Etiketten, Rebsortenbezeichnungen und den Weinnamen: Jetzt heißt die Linie Morita. Aber, ¡Muchas Gracias!, nicht das sensationelle Preis-Genuss-Verhältnis. Das ist wie in dieser schönen alten Werbung: Aus Raider wird jetzt Twix, sonst ändert sich nix…

Wendelin Niedlich
(WEIN NEWS August 2015)

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