Weine aus dem Minervois

Wie ein riesiges Amphitheater liegt das Minervois um die Römerstadt Minerve im Languedoc im Südosten Frankreichs: Die Bühne zum Meer geöffnet, drum herum, im Halbkreis angeordnet, die Bergketten der Ausläufer des Zentralmassivs und der Pyrenäen. Die Gegend gleicht mit ihren satten grünen Hängen der Weinberge und dem Blick auf schneebedeckte Gipfel einerseits und dem Mittelmeer andererseits einem Traumbild von Südfrankreich. Gleichzeitig bieten die besten Böden des Minervois ein einzigartiges Potenzial zur Produktion von Spitzenweinen, auch wenn diese natürliche Anlage in der Vergangenheit von den auf Massenproduktion ausgerichteten Großbetrieben nicht immer ausgeschöpft wurde.

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Domaine La Prade Mari
"Le Rubis des Garrigues" Minervois Rosé
MINERVOIS 2020 Frankreich rosé Bio
Domaine La Prade Mari
"Secret de Fontenille" Minervois
Minervois 2020 Frankreich rot Bio
Cellier Jean d'Alibert
"Chevalier de la Gardie" Minervois
MINERVOIS 2019 Frankreich rot
Cellier Jean d'Alibert
"Chevalier de la Gardie" Marsanne
Minervois 2021 Frankreich weiß
Domaine La Prade Mari
Viognier
Minervois 2021 Frankreich weiß Bio
Domaine La Prade Mari
Minervois "Chant de l'Olivier"
Minervois 2018 Frankreich rot Bio
Domaine La Prade Mari
Minervois "Gourmandise des Bois" Prade Mari
Minervois 2015 Frankreich rot Bio

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Der Wein dieser Gegend ist zu 95% Rot, Dunkelrot, um genau zu sein und wird vor allem aus Syrah, Mourvèdre, Grenache, Ledoner Pelut (eine lokale Grenache-Mutation) und Carignan gekeltert. Im Rahmen des Appellations-Status wurde festgelegt, dass zur Weinbereitung mindestens 20% der ersten beiden und mindestens 60% der ersten vier Rebsorten verwendet werden müssen. Das soll den Einfluss der an Masse reichen, aber an Qualität hier eher blassen Carignan-Rebe begrenzen. Diesem kompromisslosen Qualitätsstreben verdankt es die Region, dass ihre Weine mittlerweile als die charaktervollsten des Languedoc gelten. Sie bieten ein sinnliches und komplexes Trinkvergnügen, das sich mit den Vertretern der Rhône durchaus messen kann – allerdings ohne die in Châteauneuf üblichen päpstlichen Preise.