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Rotweine aus Italien

Toskana

Rote Lehmfassaden, ein Platz, eine Bar, ein Glas Wein – die Größe der Toskana liegt im Einfachen.

Ein Mensch sollte in seinem Leben bekanntlich drei Dinge tun: eine Zypressenallee pflanzen, die dazugehörige Natursteinvilla restaurieren und ein Glas Wein auf der Piazza del Campo in Siena trinken – der schönsten und einzigen abschüssigen unter den schönen Piazzas dieser Welt. Wenn das mit den Zypressen und der Villa nun partout nicht im Terminkalender unterzubringen ist, können Sie stattdessen gern auf drei Glas Wein erhöhen. Aber die Piazza del Campo muss schon sein. Wir haben da mal was vorbereitet.

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-14 % Bio
Grignano
"Aboca" Chianti Rùfina
Rotwein 2023 Italien Toskana Bio
-15 %
Cantine Ravazzi
"Il Nocio" Vermentino
Weißwein 2025 Italien Toskana
-11 % Neu
Fratelli Martini
Chianti Sant'Orsola
2024 Italien Toskana

Sangiovese heißt die Traube, Chianti das Herkunftsgebiet und beides zusammen ergibt Toskana. In seiner Basisvariante besitzt ein Chianti dieses kirschig-schillernde Temperament, das wunderbar zu einem heißen Sommertag passt. Das Mütchen vom "Sant’Orsola" Chianti dürfen Sie gern im Kühlschrank ein wenig kühlen, dann verträgt er sich hervorragend mit Ihrer Fenchel- Salsiccia. 

Gehen wir eine Genussstufe höher, dann öffnet sich die Welt der geografischen Unterzonen des Chiantis. Wenn die Herkunft auf dem Etikett vermerkt ist, können Sie große Winzerkunst erwarten. Unsere bevorzugte Unterzone ist die Rufina nordöstlich von Florenz, immer steil den Apennin hinauf. Dort oben auf der Fattoria di Grignano, inmitten von Wäldern und Olivenbäumen, ist die Rebenwelt noch in Ordnung. Seit über siebzig Jahren kultiviert die Familie Inghirami eine selbst gezüchtete, kleinbeerige und hocharomatische Spielart des Sangioveses. Während der Fassreife gewinnt der "Aboca" Chianti Rufina dann weiter an Ausdruck, Eleganz und Nobilità. 

Mit dem Vermentino hat die Toskana endlich ihre Weißweinlücke geschlossen. Berühmt wurde Vermentino fern der Heimat auf Sardinien und in Südfrankreich. Die Rückkehr in die Toskana gleicht derzeit einem Triumphzug, in dem Vermentino all seine Facetten unter Beweis stellt. An der Küste der Maremma gibt er sich gern körperbetont. Doch an den Hängen des südtoskanischen Apennins fördert Alberto Ravazzi in seinem "Il Nocio" die ganze Finesse und das begeisternde Fruchtvermögen der Rebsorte zutage. 

Wann sehen wir uns auf der Piazza del Campo?