Der Superkuschler aus Venetien

Daniele Zamuner entdeckte in seine späte Liebe zu einer Kostbarkeit der Region: Amarone.

Auch wer spät kommt, erhält manchmal vom Leben eine Belohnung: Daniele Zamuner konnte auf eine erfolgreiche Karriere als Exportmanager einer großen Veroneser Firma zurückblicken, als sich der damals 47-Jährige im Jahre 1981 entschied, Winzer zu werden. Nachdem er überaus erfolgreich großartigen Spumante auf die Flasche brachte, packte im Jahr 2000 den 66-Jährigen mal wieder die Unruhe und er entwarf gemeinsam mit dem Önologen Luciano Sancassiani das Projekt Amarone – unter strenger Beobachtung der Nachbarn im Valpantena-Tal nördlich von Verona, wo die Amarone-Produktion schon seit vielen Generationen zuhause ist. Dieser Wein wird aus Trauben hergestellt, die auf Gestellen in luftigen Hallen oder auf Strohmatten getrocknet werden. Die Konzentration der fast rosinenartigen Trauben macht den großen Reiz aus. Daniele Zamuner ist es gelungen, einen Amarone in die Flasche zu bringen, der mit seiner Dichte und seinem Aromenreichtum schlichtweg begeistert: Ein vorzüglicher Essensbegleiter zu adäquaten Speisen (Rehrücken mit Preiselbeeren, Wildschweinragout!) wie auch – vor allem durch seine weichen, anschmiegsamen Gerbstoffe – als dominanter Alleinunterhalter am Kamin: der Superkuschler schlechthin für dunkle Novemberabende.

Wendelin Niedlich

(WEIN NEWS November 2013)

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