Zukunftsreben
Sie sind die Antworten auf die Fragen von morgen: neue Rebsorten, gezüchtet für völlig neue Geschmackserlebnisse – und für ein verändertes Klima. Diese Weine stehen für Innovationsgeist, für mutige Winzer und für eine Zukunft, die nicht nur nachhaltig ist, sondern vor allem aufregend gut schmeckt.
Manchmal beginnt die Zukunft ganz leise in den
idyllischen Rebanlagen des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg. Hier wurden Rebsorten gezüchtet, die als Antwort auf die großen Fragen des
Weinbaus gelten: aromastark und klimaresistent.
Diese Weine stehen für Aufbruch. Während Hitze
oder Starkregen den klassischen Reben zusetzen,
zeigen diese Neuzüchtungen, was künftig möglich
ist. Sie trotzen Wetterkapriolen, bleiben auch in
schwierigen Jahrgängen vital und eröffnen zugleich
völlig neue aromatische Welten.
Entstanden sind diese Zukunftsreben aus gezielten
Kreuzungen klassischer Sorten mit widerstandsfähigen Partnern – mit dem Ziel, das Beste aus
beiden Welten zu vereinen: Herkunft und Charakter
auf der einen, Resilienz und Anpassungsfähigkeit
auf der anderen Seite. Für den Weinbau bedeutet
das mehr Planungssicherheit, für uns Genießer vor
allem eines: neue, spannende Geschmacksbilder.
Wie facettenreich diese "Zukunftsreben" schmecken, beweisen unsere aktuellen Entdeckungen: Der "Aquae Villae" Souvignier Gris verbindet Frische, klare Frucht und feine Struktur zu einem modernen Allrounder. "Aus einem Guss" Cabernet Blanc von Lukas Kesselring aus der Pfalz setzt aromatisch zum Höhenflug an – exotisch, grünwürzig, voller Energie. Und der "Auftakt" Solaris vom Abthof in Rheinhessen begeistert mit saftiger Frucht und sanften Blütennoten. Drei Weine, die zeigen: Neue Geschmäcker braucht das Land – und die Zukunft schmeckt verdammt gut.
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